Projekt

LSBB Sachsen-Anhalt: Bauwerksdaten und Brückenmonitoring

Für den Landesbetrieb Bau Sachsen-Anhalt führt STRADIS Bauwerksdaten in einer Online-Datenbank, leitet Durchfahrtshöhen aus Lidar ab und überwacht die Elbbrücke Schönebeck dauerhaft.

Für den LSBB Sachsen-Anhalt hat STRADIS eine Online-Bauwerksdatenbank aufgebaut, in der Durchfahrtshöhen und -breiten aus Lidar-Punktwolken für Schwerlasttransporte bereitstehen. An der Elbbrücke Schönebeck (B246a) betreibt STRADIS ein sensorgestütztes Dauermonitoring. Ein WebClient führt verschiedene Datenquellen für Vermessung und Straßenbetrieb zusammen.

Ausgangslage

Der Landesbetrieb Bau Sachsen-Anhalt (LSBB) betreut zahlreiche Bauwerke und verfügte über verschiedene, teils getrennte Datenbestände. Zugleich bestand Bedarf, einzelne Bauwerke kontinuierlich zu überwachen und Bauwerkskennwerte wie Durchfahrtshöhen digital verfügbar zu machen.

Aufgabe

Verschiedene Datentöpfe sollten offen zusammengeführt und über eine gemeinsame Plattform nutzbar werden. Für Schwerlasttransporte sollten Durchfahrtshöhen und -breiten digital vorliegen, und die Elbbrücke Schönebeck sollte dauerhaft beobachtet werden.

Lösung durch STRADIS

STRADIS hat mehrere Bausteine umgesetzt: eine Online-Bauwerksdatenbank mit Weboberfläche, in der Höhen und Breiten aus Lidar-Punktwolken gepflegt werden; ein sensorgestütztes Monitoring der Elbbrücke Schönebeck; sowie einen WebClient als Serviceplattform, der verschiedene Datenquellen anbindet. Für Festpunktdaten wurden zudem umfangreiche Excel-Altdaten nach PostgreSQL migriert.

Eingebundene Daten

Das Projekt vereint mehrere Datenarten und Quellen:

  • Lidar-Punktwolken für Durchfahrtshöhen und -breiten
  • Sensordaten der Elbbrücke: Schwingung, Neigung, korrigiertes GNSS, Wetter und Wasserstand
  • Bauwerksdaten in einer PostgreSQL-Datenbank
  • migrierte Festpunkt-Altdaten aus umfangreichen Excel-Beständen

Funktionen

In der Bauwerksdatenbank lassen sich Bauwerke hinzufügen, bearbeiten sowie importieren und exportieren, um die Daten anderen Prozessen der Transportplanung bereitzustellen. Das Monitoring der Elbbrücke wertet die Sensordaten zeitlich synchron aus und erkennt Grenzwertüberschreitungen, etwa außergewöhnliche Bewegungen der Seile bei Sturm.

Ergebnis und Nutzen

Vermessung und Straßenbetrieb arbeiten auf einer gemeinsamen Datengrundlage. Durchfahrtshöhen stehen digital für die Planung von Schwerlasttransporten bereit, und die Elbbrücke wird kontinuierlich beobachtet - eine Grundlage, um Prüfkonzepte am tatsächlichen Zustand auszurichten statt allein an festen Intervallen.

Häufige Fragen

Was hat STRADIS für den LSBB Sachsen-Anhalt umgesetzt?

Eine Online-Bauwerksdatenbank mit Durchfahrtshöhen aus Lidar, ein Dauermonitoring der Elbbrücke Schönebeck sowie einen WebClient als Serviceplattform. Zusätzlich wurden Festpunkt-Altdaten aus Excel nach PostgreSQL migriert.

Wie werden Durchfahrtshöhen bereitgestellt?

Sie werden aus Lidar-Punktwolken einer Befahrung abgeleitet und in einer Online-Bauwerksdatenbank gepflegt. Über eine Weboberfläche lassen sich Bauwerke hinzufügen, bearbeiten sowie importieren und exportieren - als Grundlage für die Planung von Schwerlasttransporten.

Was überwacht das Monitoring der Elbbrücke Schönebeck?

Es erfasst Schwingungs- und Neigungsdaten, korrigierte GNSS-Koordinaten, Wetterdaten und den Wasserstand der Elbe. Die Daten werden zeitlich synchron ausgewertet, um außergewöhnliche Ereignisse - etwa an den Seilen bei Sturm - zu erkennen.

Welchen Nutzen hat die gemeinsame Plattform?

Vermessung und Straßenbetrieb arbeiten auf einer Datengrundlage statt mit getrennten Beständen. Bauwerksdaten und Monitoring zusammen erlauben es, Prüfkonzepte zustandsbasiert auszurichten.

TH
Geschäftsführung, M.Eng.

Verbindet Vermessung, Sensorik und Software und begleitet Projekte von der Befahrung bis zum WebClient.

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Aktualisiert am 17.07.2026. Keine Rechtsberatung.

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